What I eat in a day #1

What I eat in a day #1

Disclaimer: Dieser Beitrag dient lediglich als Inspiration für den eigenen Menüplan und/oder für Neugierige, die wissen wollen, wie ein ganz normaler Tag in meiner Küche aussieht. Ich behaupte nicht, dass die folgenden Gerichte für jeden geeignet oder gesund sind.

Nach einer kleinen Pause bin ich wieder mit vollem Elan zurück. Und das mit einem ganz neuen Beitrag für euch. Hier ist er, mein erster What I eat in a Day Beitrag – vollgepackt mit einfachen Mini-Rezepten und ganz viel Liebe. Lasst es mich wissen, wenn er euch gefallen hat, denn ich kann mir gut vorstellen, mehr davon zu machen.

Los geht’s:

Sobald ich aufgestanden bin, trinke ich als erstes ein großes Glas lauwarmes Wasser mit frischgepresstem Zitronensaft. Dieses kleine Guten-Morgen-Ritual soll das Immunsystem stärken, die Haut schöner machen, basisch und entgiftend wirken. Falls ich keine frischen Zitronen zu Hand habe, nehm’ ich stattdessen naturtrüben Apfelessig – was ich nicht unbedingt empfehlen kann (schmeckt nämlich grauslich). Danach gibt es eine riesige Tasse Kaffee (am liebsten trinke altmodischen Filterkaffe mit ganz viel Hafermilch) für mich.

Frühstück

Wenn es in der Früh schnell gehen muss, esse ich meist Joghurt mit frischen Früchten und Müsli. Vor einiger Zeit habe ich das Kokosjoghurt von Joya entdeckt und ich muss sagen, es ist bislang mein absoluter Favorit. Im Gegensatz zu anderen vergleichbaren Produkten hat es einen viel geringen Fettanteil, schmeckt nicht so „gallig“ (hehe) und kommt ohne Soja aus. Dazu gab’s ein paar Erdbeeren, eine halbe Banane, eine Kiwi und meine selbstgemachte Buchweizen Granola mit Kokos & Zimt – das Rezept gibt’s natürlich hier.

Übrigens sind auf dem Foto Bienenpollen zu sehen, die wie ich herausgefunden habe, absolut nutzlos für den menschlichen Körper sind. Nachher ist man immer schlauer. Hier der Link zu einem Artikel.

Snack 

Ihr fragt euch vielleicht warum (zum Teufel) ich nur eine halbe Banane in mein Müsli gegeben hab’? Ganz klar, damit ich sie später, wenn ich Hunger bekomme mit Mandelmus und Kakaonibs verziert, naschen kann.

Mittagessen

Zu Mittag mach ich mir am liebsten eine Bowl mit extra viel Gemüse. Meist überlege ich mir keine bestimmten Kombinationen, sondern koche ganz nach Lust und Laune. Fast immer, so wie an diesem Tag, besteht sie aus einem kleinen Salat, gebratenem Gemüse, Hummus und ein wenig Getreide. Der Gurken-Zucchinisalat mit Ingwer und schwarzem Sesam ist der absolute Wahnsinn, am liebsten würde ich ihn jeden Tag essen. Dazu gab es gebratene Champignons, Quinoa, selbst gemachten Hummus und wie kann es anders sein, ein wenig Babyspinat. Obwohl es tausend verschiedene Rezepte für Hummus gibt, dachte ich mir, es könnte so manchen doch interessieren wie ich ihn zubereite. Eigentlich halte ich mich nie an ein bestimmtes Rezept und bereite ihn mit Augenmaß und viel Gefühl zu. Die Gewürze und Zutaten variieren auch ständig, deswegen habe ich hier ein gutes Basic-Hummus-Rezept für euch festgehalten.

Gurken-Zucchinisalat mit Ingwer und schwarzem Sesam

Zutaten für 2 Personen
1 große Gurke
1 Zucchini
1 kleine Knoblauchzehe
ein walnussgroßes Stück Ingwer
2 EL Zitronensaft
1 TL natives Olivenöl
1 TL Honig (oder Ahornsirup)
1 EL schwarzen Sesam

Gurke und Zucchini gut waschen. Gurke der Länge nach aufschneiden, mit einem Löffel die wässrigen Samen entfernen und in kleine längliche Stücke schneiden. Zucchini in dünne Scheiben schneiden und zusammen mit den Gurken in eine Schüssel geben. Zitronensaft, Honig, ein wenig Salz und Olivenöl, mit einer (sehr kleinen) gepressten Knoblauchzehe vermengen. Ingwer schälen,  klein schneiden und zusammen mit dem Gemüse, dem Dressing und dem Sesam gut vermengen.

Hummus

250g Kichererbsen (gegart)
50ml Zitronensaft
35ml natives Olivenöl
1 1/2 EL Tahin
1 TL Ahornsirup
1/4 TL Salz
1/4 TL Kreuzkümmel
1/4 TL Kurkuma
1 Knoblauchzehe

Alle Zutaten sorgfältig mit dem Mixer pürieren. Falls der Hummus nicht cremig genug ist, einfach ein bisschen mehr Olivenöl hinzugeben. Luftdicht im Kühlschrank aufbewahren.

Die Champignons hab ich einfach in ein wenig Rapsöl sautiert und mit Salz und Pfeffer verfeinert. Quinoa koche ich immer in der doppelten Menge Wasser mit einem Schuss Tamari-Soße und lasse ihn mit geschlossenem Deckel, sobald das Wasser verkocht ist, ziehen.

Abendessen

Am Abend habe ich meist den größten Hunger, vor allem wenn ich von der Arbeit oder dem Sport komme, würde ich am liebsten einen ganzen Bären verspeisen. Um mich da ein wenig auszutricksen gab es in letzter Zeit immer öfter Suppe. Gemüsebrühe selbst zu machen kann jedoch ein wenig länger dauern, deswegen verwende ich manchmal ein hochwertiges Bio-Suppenpulver, besonders wenn es schon später ist und ich gerade vom Trainieren komme. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass weder Zucker, Unmengen an Salz, Zusatzstoffe oder Palmöle enthalten sind. Wer kein Fan von fertig Produkten ist, kann einfach Gemüsebrühe selbst machen.

An diesem Abend gab es bei uns Fenchel Suppe mit Dill. Damit sie auch richtig satt macht und cremig ist, habe ich weißen Bohnen dazu gegeben. Die schmecken nicht nur unglaublich gut, sondern sind auch eine gute Quelle für Eiweiß.

Cremige Fenchel-Bohnen-Suppe

Zutaten für 4 Portionen
2 Fenchelknollen
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
200g gegarte weiße Bohnen
Salz
Pfeffer
1 TL Rapsöl
ein kleiner Bund frischen Dill
1l Gemüsebrühe

Zwiebel und Knoblauch klein hacken und in Rapsöl anschwitzen lassen. Fenchel waschen, in kleine Stücke schneiden und kurz mit andünsten. Das Gemüse mit Brühe aufgießen und zusammen mit den weißen Bohnen kochen lassen. Sobald der Fenchel weich ist, die Suppe von der Herdplatte nehmen, fein pürieren und mit Pfeffer, ein wenig Salz und frischem, klein gehackten Dill verfeinern.

 

Am Abend gab’s dann noch einen Kurkuma Latte.

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