Buchweizen-Kartoffelknödel mit Maronifüllung & Rotkraut

Buchweizen-Kartoffelknödel mit Maronifüllung & Rotkraut

Fast jede Familie hat ihr eigenes ganz spezielles Weihnachtsessen. Dieses eine Gericht, dass es jedes Jahr am Heiligabend zu essen gibt und bei dem man immer an Weihnachten denken muss. Bei mir sind das Kartoffelknödel mit Maronifüllung und eine riesengroße Portion Rotkraut. Also typisch weihnachtlich mit Zimt, Nelken und Anis.

Leider gehören laut Originalrezept Eier und Weizenmehl zu den Zutaten.Deshalb habe ich eine neue, bessere Version mit veganen Zutaten entwickelt, so dass sich nicht nur die Henne freuen kann, sondern auch die kleine Limi.

Die Knödel sind einfach zuzubereiten und die perfekte Beilage (oder sogar die Hauptspeise?) jedes festlichen Menüs. Der Buchweizen gibt eine nussige Note und passt perfekt zu der süßen Füllung aus Maroni. Zu den Knödeln empfehle ich übrigens auch eine Sauce (die rundet das Gericht perfekt ab). Ich koche am liebsten die vegane Bratensauce von Jamie Oliver höchst persönlich – nur so als kleiner Tipp.

Die Rezepte habe ich bewusst getrennt, denn normalerweise hat da jeder Koch seine eigene Herangehensweise und Tradition Rotkraut zu zubereiten. Handmodel beim Teig kneten war übrigens meine Schwester, mit der ich zusammen in ihrem wunderschönen Haus gekocht habe.

Die Knödel

Zutaten für 6-8 Stück
500g mehlige Kartoffel
200g Buchweizenmehl
50g Maisstärke
100g gegarte Maroni
6EL Apfelmus
2EL Ahornsirup
1TL Kokosöl
Salz
Optional: Kürbiskerne

Die Kartoffeln (am besten am Vortag) mit Schale weichkochen, abkühlen lassen, schälen und in einer großen Schüssel fein pürieren. In einer zweiten Schüssel Buchweizenmehl, Maisstärke und circa 1 TL Salz gut vermischen. Das Mehlgemisch gemeinsam mit dem Apfelmus und den Kartoffeln vermengen und zu einem homogenen Teig kneten. Anschließend 30 Minuten zugedeckt rasten lassen.

Maroni mit einer Gabel zerdrücken. Ahornsirup, eine Prise Salz und Kokosöl hinzugeben, vermengen und zu (6 bzw. 8) kleinen Bällchen formen.

Den Teig in 6 bzw. 8 gleich große Stücke teilen und mit den Maronibällchen in der Mitte zu einem Knödel formen. In einem großen Topf reichlich Wasser zum Kochen bringen, leicht salzen und die Knödel für 10 Minuten kochen, anschließend 5 Minuten ziehen lassen. Wer will, kann danach die Knödel in der Pfanne mit Kokosöl knusprig anbraten und vor dem Servieren mit gerösteten Kürbiskernen bestreuen.

Das Rotkraut 

Zutaten
1 kleiner Kopf Rotkraut
500g BIO-Orangen
1 BIO-Zitrone
1 EL  Kokosöl
2 Zimtstangen
4 Gewürznelken
1 Sternanis
1 TL Salz

Rotkraut in feine Streifen schneiden, zusammen mit einer geviertelten Orange, dem Saft einer Zitrone, Zimtstangen, Gewürznelken und Sternanis in eine Schüssel geben und mindestens eine Stunde ruhen lassen (idealerweise über Nacht).

Anschließend die Orangen entfernen, das Kraut salzen und in einem großen Topf mit etwas Kokosöl anschwitzen. Die restlichen Orangen auspressen und das Rotkraut mit dem Saft ablöschen. Zugedeckt etwa 90 Minuten bei kleiner Hitze dünsten. Bei Bedarf Rotwein, Brühe oder Wasser hinzugeben.

Vor dem Servieren die Zimtstangen, die Nelken und den Anis entfernen.

 

 

Noch hungrig – wie wär’s mit Schoko-Mandelmus-Cookies!?

 

1 comment

  1. Oh die Knödel sind ganz nach meinem Geschmack! Ich liebe Maroni, Kartoffelknödel und Rotkraut zu Weihnachten. Die Idee mit dem Buchweizen finde ich total spannend, muss ich unbedingt ausprobieren! Das Weihnachtsmenü für dieses Jahr steht zwar schon (bzw. nicht, weil ich dieses Jahr nicht koche) aber das schmeckt sicherlich auch noch nach Weihnachten 🙂
    Liebe Grüße,
    Elisabeth

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