Karotten-Birchermüsli

Karotten-Birchermüsli

Ich weiß ganz genau, was ihr denkt: schon wieder ein Frühstück!? Oh ja, weil Frühstück verdammt wichtig ist! Außerdem ist dieses Rezept nicht irgendein Rezept. Es vereint ein paar wahnsinnig wichtige Dinge und schmeckt dazu noch unglaublich lecker.

Vorbereitung ist alles
Oft lasse ich das Frühstück einfach aus, weil mir in der Früh die Zeit fehlt, alles frisch zuzubereiten (ich hab‘ nämlich eine heiße Affäre mit meiner Schlummertaste). Da ist ein Birchermüsli ideal. Man kann es gleich für mehrere Tage vorbereiten und muss sich beim Rausstürmen lediglich das vorbereitete Glas schnappen. So hat man mehr Zeit für sich, es fällt leichter, sich ausgewogen zu ernähren, und man greift unterwegs nicht zu ungesunden Alternativen.

Auf regionale Zutaten setzten
Das Angebot an Obst in den Wintermonaten ist nicht wirklich groß. Im Winter sind lediglich Birnen und Äpfel heimisch. So wird das Müsli oder der Porridge oft einseitig und langweilig.
Hier kommt die Karotte ins Spiel, die nicht nur wahnsinnig gesund ist, sondern zusammen mit Nüssen, Zimt und Zitronenschale an Karottenkuchen erinnert (Kuchen zum Frühstück klingt doch großartig, oder?).
Um wirklich nachhaltig und bewusst zu konsumieren, sind nicht nur Lebensmittel, die regional produziert werden, wichtig, sondern auch wo und vor allem wie diese verkauft werden.
Das bringt mich auch gleich zum nächsten Punkt.

Verpackungslos einkaufen
Einer meiner Neujahrsvorsätze war, weniger Müll zu produzieren und mich mehr mit Zero Waste zu beschäftigen (hier möchte ich betonen, dass ich da selbst noch ganz am Anfang stehe). Ideal für regionale Lebensmittel, die man ganz ohne Verpackung kaufen kann, ist das Gramm. Also hab‘ ich gleich beim Einkaufen meine Kamera mitgenommen und ein paar Fotos gemacht. Abgesehen davon, dass es ein wahnsinnig schöner Laden ist, der mit Liebe geführt wird, kann man dort neben erlesenen Lebensmitteln und diversem Zubehör (vom Ladycup bis zum Strohhalm) auch Kaffee trinken und zu Mittag essen. Also falls ihr hinter dem Mond lebt und noch nie vom Gramm gehört habt, auf auf und nix wie hin.

Zurück zum Rezept: Ich hab‘ das klassische Birchermüsli ein wenig adaptiert – es wird vegan und versucht sich als Karottenkuchen auszugeben. Wer keine Rosinen mag, kann sie gerne durch ein anderes Trockenobst wie zum Beispiel Datteln oder Sauerkirschen ersetzen. Auch das Süßungsmittel kann man je nach Geschmack anpassen. Wer komplett auf regionale Zutaten setzten will, kann die Chiasamen weglassen und weniger Flüssigkeit nehmen.

Zutaten für 2 Portionen
2 Äpfel
2 große Karotten
80g Haferflocken (optional glutenfrei)
60g Sultaninen bzw. Rosinen
250ml Haselnuss-Drink (oder eine andere Pflanzenmilch)
2 EL Chiasamen
2 EL Kürbiskerne
2 EL gemahlene Haselnüsse
1/2 TL Zimt

Optional: 1/4 TL Schale einer unbehandelten Zitrone & Ahornsirup (oder Honig)

Zubereitung
Äpfel und Karotten gut waschen und in eine große Schüssel raspeln. Haferflocken, Rosinen, Chiasamen, Kürbiskerne, Zimt und Haselnüsse hinzugeben. Anschließend mit der Pflanzenmilch begießen und gut umrühren. Wer mag kann mit 2-4 TL Ahornsirup süßen und ein wenig frisch geriebene Zitronenschale beifügen (unbedingt probieren!)

Das Birchermüsli portionieren und gut verschlossen bis zu 4 Tage im Kühlschrank lagern.

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Je suis désolé.