Karfiol-Quinoa-Salat mit Spinat, Granatapfelkernen & Mandeldressing

Karfiol-Quinoa-Salat mit Spinat, Granatapfelkernen & Mandeldressing

Darf ich vorstellen mein guter Freund der Karfiol. Nein, nicht Blumenkohl! Sondern K-A-R-F-I-O-L. Gut, dass das geklärt ist.

Karfiol

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Ich persönlich liebe Karfiol, egal ob als Püree, aus dem Backrohr oder auch süß. Meine Großmutter, eine großartige Frau, auch bekannt als tollste Omi der Welt, hat in meiner Kindheit oft Karfiol mit Semmelbrösel, Zucker und Kompott für mich gemacht. Viele werden sich jetzt denken, dass das ziemlich grauslig klingt, schmecken tut ’s aber sehr gut! Jedenfalls wollte ich was „Gsundes“ für die Omi machen und die Omi mag gern Karfiol, genau wie ich. Also gab es etwas Glutenfreies, Veganes, das ein bisschen ausgefallen, aber trotzdem bodenständig und vor allem lecker ist. So entstand dieses ausgefallene, aber trotzdem bodenständige Gericht.

Karfiol selbst enthält ein bisschen Eiweiß und kaum Kohlenhydrate. Außerdem enthält er seltene Spurenelemente wie Jod und viele B-Vitamine. Low-Carb-Fans können also einfach den Quinoa weglassen und durch noch mehr Karfiol ersetzen.

Spinat ist, wie wir alle längst wissen, ein wahres Supergemüse. Er enthält hochwertiges Eiweiß, zehn verschieden Vitamine und 13 Mineralstoffe. Vor allem roh gegessen enthält er Carotine mit Krebsschutzfunktion, die sogar geschädigte Zellen wieder reparieren können.

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Granatapfelkerne sind nicht nur wahnsinnig geschmackvoll sondern auch voll mit Polyphenolen, die als Antioxidantien wirken, den Cholesterinspiegel senken können und lustfördernd wirken (perfekt für die Omi).

Viele schrecken vorm Auslösen des Granatapfels zurück, aber mit diesem super Tipp, der übrigens von meiner Schwester stammt, ist der Zirkus halb so schlimm und ganz ohne Sauerei:

Man nimmt einfach eine große Schüssel, füllt sie mit Wasser, halbiert den Granatapfel und beginnt ihn direkt im Wasser zu lösen und zu entkernen. Danach das Wasser abgießen und schon hat man ganz viele Granatapfelkerne. Für mich war dieser Tipp bahnbrechend!

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Zutaten für 2 hungrige Personen

1 mittelgroßer Karfiol
2 Handvoll Babyspinat
1/2 Becher Quinoa
1 Granatapfel
3 EL Zitronensaft
1 Knoblauchzehe
2 EL Mandelmus
1 EL Ahornsirup (oder Honig)
Olivenöl
1/2 TL Kreuzkümmel
1 kleiner Bund Petersilie
Salz

Optional: Zitronenspalten zum anrichten

 

Zubereitung

Backrohr mit 180° Grad Umluft vorheizen.

Karfiol waschen, in kleine Röschen schneiden und in eine feuerfeste Form geben, Salz, Kreuzkümmel und ein wenig Olivenöl darüber geben und für circa 20 Minuten goldbraun garen.

Währenddessen 1 Becher Wasser zum Kochen bringen, den gewaschenen Quinoa, 1EL Zitronensaft und Salz hinzufügen, bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Nach 15 Minuten zudecken, von der Herdplatte nehmen und für circa 5 Minuten ziehen lassen, damit er richtig fluffig wird.

Babyspinat gut waschen und trocknen lassen. Granatapfel in zwei Hälften schneiden, eine große Schüsseln mit Wasser füllen, darin die Granatapfelkerne per Hand auslösen und anschließend sieben.

2 El Zitronensaft, Mandelmus, 1 EL Olivenöl, Ahornsirup, eine Prise Salz und die Knoblauchzehe zu einem Dressing mixen und gegebenenfalls mit ein wenig Wasser verdünnen.

Petersilie waschen und klein hacken. Den noch warmen Karfiol und Quinoa mit Spinat, Granatapfelkernen, Dressing und Petersilie mischen und anrichten.

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