Feigen-Erdnuss Rawnola

Feigen-Erdnuss Rawnola

Feigen-Erdnussbutter-Rawnola mit Vanille, Leinsamen und Walnüssen

Wie ihr vielleicht schon vermuten habt, ist das Frühstück eine meiner liebsten Mahlzeiten. Für gewöhnlich starte ich den Tag mit frischem Beeren, etwas Joghurt und jede Menge Granola  (was eigentlich nur ein moderner Name für ein gebackenes Müsli ist). Da die meisten Sorten, die im Handel zu kaufen sind, voller Zucker und Zusatzstoffen sind, empfehle ich euch wärmstens, eure eigene Granola zu machen. Abgesehen davon, dass sie wahnsinnig einfach in der Zubereitung ist, braucht man nur wenige Zutaten. Außerdem kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen und mit verschiedenen Geschmacksrichtungen und Zutaten experimentieren.  Vor einiger Zeit habe ich eine wahnsinnig gute Version mit Buchweizen, Kokos und Zimt kreiert – das Rezept findet ihr hier.

Der einzige Nachteil ist jedoch die Zeit, die man benötigt, um diese Köstlichkeit zuzubereiten. Um den Zeitaufwand zu umgehen und um das Frühstück noch gesünder zu gestalten, gibt es jetzt ein neues Rezept für euch – eine rohe Version, ganz ohne Hitze zubereitet.

Diese Rawnola besteht aus einer Haferflockenbasis, Erdnussbutter und getrockneten Feigen, sowie Walnüssen. Verfeinert habe ich sie mit Kokoschips, Leinsamen und etwas echter Bourbon-Vanille.  Die Zubereitung benötigt nur wenige Minuten, das Resultat schmeckt ganz wunderbar und ist voller Ballaststoffe und hochwertiger Fette. Außerdem kann bei der Zubereitung kein Acrylamid entstehen, welches Erbgut verändernd und kanzerogen wirken kann. Die Entstehung dieses Stoffes wird beim starken Erhitzen von stärkehaltigen Lebensmitteln gefördert, was, wenn man sein Müsli zu lange und zu dunkel bäckt, vermehrt passieren kann. Ich möchte damit natürlich nicht sagen, dass meine heißgeliebte im Ofen gebackene Granola schlecht oder sogar krebserregend ist, sondern vielmehr möchte ich informieren, aufmerksam machen und gleichzeitig eine Alternative bieten.

 

Damit sich wie bei einer klassischen Granola auch bei der rohen Variante größere Krümel bilden, werden Haferflocken zuerst zu einem Mehl verarbeitet und dann mit Erdnussbutter und Feigen gebunden. Feigen sind eine wunderbare Alternative zu den immer mehr populär werdenden Datteln und erinnern mich an Sommer und Urlaub am Meer. Sie sind nicht nur voller Ballaststoffe, sondern auch eine exzellente Quelle von Kalium, Calcium und Magnesium.

Beim Kauf der Erdnussbutter ist es besonders wichtig, einen Blick auf die Zutatenliste zu werfen. Hier können nämlich Zucker, Salz, Palmöl oder andere zugesetzten Fette aufgelistet sein – am besten kauft man hier ein Erdnussmus oder bereitet sie gleich selbst zu.  Wer keine Walnüsse zu Hause hat oder lieber auf so viele Nüsse verzichten möchte, kann diese einfach durch noch mehr Haferflocken ersetzen.

 

Zutaten
4 Stück getrocknete Feigen (ca. 90g)
3 EL Erdnussmuss (ca. 50g)
1 Cup Haferflocken (100g)
1 Cup Kokoschips (50g)
1 EL Leinsamen
½ Cup Walnüsse (50g)
¼ TL Bourbon Vanille

 

Zubereitung

Die Hälfte der Kokoschips, die Leinsamen und die Walnüsse in einen Hochleistungs-Mixer geben und kurz am besten mit einer Puls-Funktion grob zerkleinern und beiseitestellen. Nun die Hälfte der Haferflocken in den Mixer geben und zu einem feinen Mehl verarbeiten. Schließlich die getrockneten Feigen sowie die Erdnussbutter hinzufügen und zusammen so lange mixen, bis eine klebrige homogene Masse entstanden ist. Nun alle Zutaten in eine große Schüssel geben und mit den Händen vorsichtig vermengen, sodass trotzdem größere Krümel bestehen bleiben.

Die Rawnola in einem luftdichten Gefäß im Kühlschrank aufbewahren.

Mehr Infos zu Acrylamid

 

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